Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 12.5.2026 · Version 1

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung der SaaS-Plattform EntryPass

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Logithink Systems UG (haftungsbeschränkt), Riesestr. 13, 44287 Dortmund (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform EntryPass.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die webbasierte SaaS-Plattform „EntryPass" zur Verfügung. EntryPass ist eine Plattform zur Verwaltung von Mitarbeitern, Fahrzeugen, Terminen, Aufgaben und weiteren betrieblichen Prozessen.

(2) Der Anbieter stellt die Plattform in der jeweils aktuellen Version zur Verfügung. Der Anbieter ist berechtigt, Weiterentwicklungen, Änderungen und Ergänzungen an der Plattform vorzunehmen, soweit diese dem technischen Fortschritt dienen, notwendig erscheinen oder der Beseitigung von Fehlern dienen.

(3) Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif (z.B. Trial, Starter, Professional, Enterprise).

§ 3 Vertragsschluss und Laufzeit

(1) Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Bestätigung durch den Anbieter zustande.

(2) Die Mindestvertragslaufzeit beträgt einen Monat, sofern nicht anders vereinbart. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 4 Testphase

(1) Der Anbieter kann dem Kunden eine kostenlose Testphase (Trial) gewähren. Die Dauer der Testphase wird bei Registrierung mitgeteilt.

(2) Nach Ablauf der Testphase wird der Zugang gesperrt, sofern der Kunde nicht in einen kostenpflichtigen Tarif wechselt.

(3) Während der Testphase besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit oder Support.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Die Vergütung richtet sich nach der bei Vertragsschluss geltenden Preisliste des Anbieters.

(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum.

(4) Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform zu sperren.

(5) Der Anbieter behält sich Preisanpassungen vor. Preiserhöhungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

(2) Der Kunde ist für alle Aktivitäten verantwortlich, die unter seinem Konto stattfinden.

(3) Der Kunde darf die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze nutzen. Insbesondere ist es untersagt:

  • rechtswidrige Inhalte zu speichern oder zu verbreiten
  • die Plattform zur Verbreitung von Schadsoftware zu nutzen
  • die Sicherheit oder Integrität der Plattform zu gefährden
  • die Plattform Dritten zur Nutzung zu überlassen (außer autorisierten Mitarbeitern)

(4) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm eingegebenen Daten verantwortlich, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz.

§ 7 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99% im Jahresmittel. Ausgenommen sind Zeiten für Wartungsarbeiten sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.

§ 8 Datenschutz und Datensicherheit

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzerklärung und den geltenden Datenschutzgesetzen.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

(3) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 10 Gewährleistung

(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Plattform im Wesentlichen den vereinbarten Funktionen entspricht.

(2) Der Kunde hat erkannte Mängel unverzüglich anzuzeigen.

(3) Bei Mängeln ist der Anbieter zunächst zur Nachbesserung berechtigt. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Kunde eine angemessene Minderung der Vergütung verlangen oder den Vertrag kündigen.

§ 11 Geistiges Eigentum

(1) Alle Rechte an der Plattform, einschließlich Urheberrechte, Markenrechte und sonstige Schutzrechte, verbleiben beim Anbieter.

(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Plattform für die Dauer des Vertrages.

(3) Die vom Kunden eingegebenen Daten verbleiben im Eigentum des Kunden.

§ 12 Kündigung und Datenherausgabe

(1) Nach Vertragsende wird der Zugang des Kunden zur Plattform gesperrt.

(2) Der Kunde kann innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende einen Export seiner Daten anfordern. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten unwiderruflich gelöscht.

(3) Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

§ 13 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern, soweit dies erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als genehmigt.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, Dortmund.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Mai 2026